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Meditationen - mehr als eine Reise nach innen?
Geschrieben von Silke Wurbs ( 2623517 ), 2013-09-11

 

Was versteht man unter Meditation?

 

Das Wort "Meditation" wurde abgeleitet von dem lateinischen Wort "meditari" und bedeutet so viel wie nachdenken, überlegen, nachsinnen und lässt eine Verwandtschaft mit den lateinischen Wörtern "mederi" (heilen) und "medicina" (Heilkunst) erkennen.

Die Meditation ist als eine ausgeübte spirituelle Praxis, welche eine zentrale Bewusstseinserweiterung als Ziel hat, in vielen Religionen und Kulturen bekannt. Begriffe wie Stille, Leere, Einssein mit sich selbst, im Hier und Jetzt sein, Gedankenstille etc. werden häufig zur Beschreibung des angestrebten Bewusstseinszustandes genutzt.

Die Ziele der Meditation können nach Religion und Kultur verschieden sein, z.B. steht im Buddhismus, Hinduismus, Janismus die Erleuchtung oder das Erreichen des Nirwanas als höchstes Ziel, während das unmittelbare Erfahren des Göttlichen in christlichen, islamischen und jüdischen Traditionen im Mittelpunkt steht.

Jedoch werden in den westlichen Ländern Meditationen immer häufiger unabhängig von religiösen Aspekten und spirituellen Zielen praktiziert und dienen dort der Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens.

So übt man sich beispielsweise darin, einen vom Alltagsbewusstsein verschiedenen Bewusstseinszustand zu erlangen. Dabei steht das gegenwärtige Erleben und das Freiwerden von gewohntem Denken, von Bewertungen der Vergangenheit in Form von Erinnerungen und der Zukunft in Form von Ängsten, Plänen etc. im Vordergrund. Neben dem äußerst klaren hellwachen Gewahrsein wird eine tiefe Entspannung erzeugt.

 

Auswirkungen der Meditationen

 

Immer mehr Neurowissenschaftler beschäftigen sich mit den Auswirkungen der Meditationen. Z.B. erkannten sie, dass der Parasympathikus des vegetativen Nervensystems wesentlich aktiver als im sonstigen Alltag sei. Im Bereich der Alphawellenaktivität konnte beim regelmäßigen Meditieren des Menschens eine signifikant höhere Messung wahrgenommen werden. Alphawellen sind sonst nur im Zustand tiefster Entspannung oder im Übergang zwischen dem Wach- und dem Schlafrhythmus messbar. Bei allen anderen ableitbaren Gehirnstromkurven lässt sich zudem eine starke Glättung und Synchronisation verzeichnen.

Während der Meditationen lässt sich als typisches Zeichen für Entspannung eine Erhöhung des Hautwiderstandes feststellen.

 

Man stellte zudem fest, dass körperliches Wohlbefinden und geistige Zustände in einem engen Zusammenhang stehen.

 

So wurde erkannt, dass Meditationen

- die Gesundheit verbessert

- das Immunsystem und das Herz-Kreislauf-System stärken,

- stressbedingte Krankheiten wie Hypertonie, ständige Infektionen, Krebs,   

  Herzkranzgefäßerkrankungen u.v.a.m. nachhaltig positiv beeinflussen können,  

- Hilfe bei chronischen Krankheiten bieten können,

- Muskeln entspannen können,

- die Durchblutung der Haut verbessern können,

- belastende Gefühle der Angst und Depression mindern können,

- Stress reduzieren können,

- die geistige Leistungsfähigkeit, die Aufmerksamkeit, die Konzentrationsfähigkeit, die

  Ausgeglichenheit, den Selbstwert und die Lebensfreude steigern können,

- psychische Symptome mildern können,

- die Gedanken zur Ruhe kommen lassen können,

- zur Entspannung, Gelassenheit und innerer Ruhe führen,

- Ängste, Phobien, Suchtverhalten positiv beeinflussen können,

- zu einem besseren Annehmen seines Selbst und seiner Mitmenschen führen können

- .. 

     

Tipps für den höchsten Meditationserfolg

             

Nun stellt sich angesichts der vielen oben erwähnten positiven Auswirkungen und Vorteile regelmäßiger Meditationen die Frage, wie ein jeder von uns sich dieser Vorteile bedienen kann, welche Regeln usw. zu beachten wären.

Zunächst reicht es nicht aus, nur ab und zu zu meditieren. Will man die oben erwähnten positiven Auswirkungen am eigenen Leibe spüren, ist es unerlässlich täglich mindestens 2x10 min zum Meditieren einzuplanen. Empfehlenswert ist es, mit Atemmeditationen zu beginnen. Setzen oder legen Sie sich dazu entspannt hin und konzentrieren Sie sich ausschließlich auf Ihren Atem, darauf, wie dieser durch Ihren Körper ein- und ausströmt.

Weitere Möglichkeiten wären geführte Meditationen oder Phantasiereisen, in denen man die Konzentration auf ein bestimmtes Bild vor dem inneren Auge lenkt. Ebenso kann man den Fokus auf den eigenen Körper, auf Prozesse im Körperinneren lenken.

 

Welche konkreten Regeln sollten Sie beim Meditieren unbedingt beachten?

Meditieren Sie frühestens eine Stunde nach der letzten Mahlzeit.

Kaffee, Tee oder Cola sollten Sie sogar bis zu zwei Stunden vor der Meditation meiden und durch Wasser oder Fruchtsäfte ersetzen.

Zum Meditieren benötigen Sie einen Ort der absoluten Stille. Sorgen Sie daher dafür, dass alle Geräusche wie das Klingeln des Telefons etc. ausgeschalten werden und Sie auch nicht von Familienmitgliedern gestört werden können.

Setzen Sie sich mit dem Rücken zur Lichtquelle.

Dämpfen Sie das Licht und nutzen Sie eventuell ausschließlich Kerzenlicht, wenn Sie mögen mit Duft.

Achten Sie darauf, dass Ihre Wirbelsäule gestreckt ist.

Tragen Sie legere Kleidung.

Atmen Sie sich, bevor Sie mit geführten Meditationen oder Phantasiereisen beginnen, ein, in dem Sie mindestens 5 x tief ein und aus atmen.

Kehren Sie für den Fall, dass Ihre Gedanken abdriften (was anfänglich ganz normal ist), immer wieder zur Meditation und zu Ihrem Atem zurück.

Mit geschlossenen Augen meditiert es sich viel leichter.

Meditieren Sie regelmäßig und täglich, wenn möglich am gleichen Ort und zur gleichen Tageszeit.

Üben Sie sich in Geduld.

Seien Sie sanft zu sich und führen Sie Ihren Geist sanft.

Übertragen Sie die Ruhe aus der Meditation nun auf Ihr Leben.

 

Viel Freude beim Meditieren und eine tiefe Entspannung wünscht Ihnen

Silke Wurbs

 

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